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Haus im Gafaller

2014 | Jenaz

Zwei Nachbarn verlieben sich in das ungenutzte Haus und wollen etwas draus machen. Beide sind diesbezüglich Wiederholungstäter. Die Raumstruktur des Wohnteils ist grosszügig, die Scheune etwas hoch und eng und dank der Lage auf der Kante am Rande des Oberdorfs ist der Ausblick in die Landschaft umfassend und der Einblick ins Unterdorf informativ. In Szenarien entwickelt sich eine Lösung, welche eine ausgeglichene Finanzierung erlaubt. Die Organisation der Umsetzung wird unter den gegeben Parametern in jeder Beziehung zur Herausforderung. Doch das Konzept überzeugt: An Stelle des Scheunenteils tritt eine modern konstruierte, grosszügige und vertikal offene Wohneinheit für unkonventionelle Mieter und der bestehende Wohnteil wird zum reichlich mit Nebenräumen ausgestatteten Haus für eine Familie oder eine Wohngemeinschaft. Situationswert und Umgebungsbezüge werden gestärkt, räumliche und strukturelle Qualitäten der Anlage herausgearbeitet. Die Klärung der übergeordneten Elemente erlaubt einen etwas lascheren Umgang in der Umsetzung der über zwei Winter in Eigenleistung zu erbringenden Ausbauarbeit im Wohnteil. Zur Freude aller wird sich wieder Leben im Gebäude einnisten und dieses so seinen Beitrag zur Gemeinschaft im Dorf leisten.

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